
Biografie
1940 geboren in München
1959 Studium der Architektur und anschließend Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros
1964 Atelier in München, erste Ausstellung in der Galerie Gurlitt
1965 Studienaufenthalte in Südfrankreich, Italien und Ägypten
1966 Ausstellungen in Ingolstadt, Rom, Berlin, München; Gründung des Architekturbüros Eckl und Mehr; Gründung der Planungsgruppe Schmid-Mehr-Eckl Rgbg.
1970 –90 Bearbeitung von über 104 Architektur-Wettbewerben; Auszeichnung mit 35 Preisen, davon 10 erste Preise, alle 10 wurden realisiert.
Architekturprojekte (Auswahl)
Kerschensteiner Berufsbildungszentrum (Regensburg)
Dreifachturnhalle (Kareth-Lappersdorf)
Hauptschule (Laaber)
Studentenwohnheim (Dr-Gessler-Straße, Regensburg)
AOK-Gebäude (Regensburg)
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (Regensburg)
Sanierung des Areals „Goldener Turm“ (Altstadt, Regensburg)
1972 –82 Ausstellungen in Regensburg, München, Köln, Berlin
1983 One-man-show Art/14 Basel
1984 One-man-show Art/15 Basel
1985 Auszeichnung mit dem 1. Preis des bayerischen Landes-Wettbewerbs für Wohnungsbau vom Freistaat Bayer
1990 Gründung des Ateliers und Architekturbüros: Peter Ernst Mehr in Regensburg
1992-2014 Weitere Ausstellungen in Regensburg, München, Köln, Berlin, Düsseldorf, Makarska, Brela
Peter Ernst Mehr lebt und arbeitet in Hetzenbach (Oberpfalz)
Sein Arbeiten.
Peter Ernst Mehr gilt in Ostbayern als einer der großen Architekten der
60er und 70er Jahre. Der Bildhauer und Maler Mehr trat im Vergleich dazu eher dezent in Erscheinung. Beispielsweise durch die einzigartige Innengestaltung seiner Bauten in Form von farbigen Siebdruck-Türblättern, Farbglasfenstern und Skulpturen im Außenbereich.
Kannte das 20. Jahrhundert vor allem den Architekten Peter Ernst Mehr, konzentrierte er sich zu Beginn des neuen Jahrtausends vollends auf seine künstlerische Arbeit. Zurückgezogen in seinem idyllisch im bayerischen Vorwald gelegenen Atelier erlebte er eine völlig neue, höchst fruchtbare Schaffensperiode, die bis heute andauert.
Das vorläufige Ergebnis zeigt Peter Ernst Mehr nun erstmals in dieser Ausstellung im Abensberger Stadtmuseum Herzogskasten.
Der Leitspruch des Bauhaus-Architekten Mies van der Rohe „less is more“ ist dafür bis heute für Peter Mehrs bildende Kunst richtungsweisend.
Peter Ernst Mehr:
“Bei der Bearbeitung eines Entwurfs geht der Architekt entsprechend der jeweiligen individuellen Lösung von einem gestalterischen Grundelement aus, das er in Variationen aneinander reiht. Dieses Prinzip der Reihung, der Variation, fließt unterbewusst in die Bilder ein. Es entsteht eine eigene Bildsprache.”
Mit seinem reichen Erfahrungsschatz versteht es Peter Ernst Mehr bis heute, zu eigenständigen Lösungen zu kommen, gleichsam zu künstlerischen Synthesen, die sein Kunstwollen mit verschiedenen Weltkulturen in Verbindung zu setzen verstehen. Es ist ein Anliegen, das gerade in unserer heutigen Zeit von größter Aktualität ist.